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Damit ist die tägliche Zusammenstellung Ihrer LOGI-Mahlzeiten ein Kinderspiel: In der LOGI-Pyramide sind die einzelnen Lebensmittel nach ihrer Wirkung auf den Blutzucker- und Insulinspiegel eingeteilt. So macht die LOGI-Pyramide Sie fit für die Umsetzung von LOGI im Alltag: einfach, praktisch und mit allem Wichtigen auf einen Blick. Orientiert an der LOGI-Pyramide essen Sie gesünder, werden ohne Kalorienzählen besser satt – und stellen Ihre bisherige Ernährung genüsslich auf den Kopf!

Stufe 1 – Die Basis der LOGI-Ernährung

Das Fundament der LOGI-Ernährung bilden Gemüse, Pilze, Salate und (zuckerarmes) Obst. Sie haben eine geringe Blutzuckerwirkung, sättigen aufgrund des hohen Volumens und ihres Ballaststoffgehaltes gut und liefen gleichzeitig eine Fülle an Vitaminen, Mineralien und sekundären Pflanzenstoffen. Hier können Sie reichlich zulangen, bevorzugt bei Gemüse, Pilzen und Salaten.

Praktisch sieht das so aus: Mindestens drei Portionen Gemüse und Salat pro Tag – gerne auch mehr! Dazu zwei Portionen Obst – am besten zuckerarme Sorten wie Beeren, Papaya, Äpfel, Birnen oder Kiwis. 

Einige Obstarten wie Bananen, Weintrauben, Feigen oder Ananas enthalten sehr viel Fruchtzucker (Fructose), der zwar keine Insulinreaktion auslöst, aber in größeren Mengen zu Übergewicht oder einer Verfettung der Leber beitragen kann.

Ebenfalls auf Stufe 1 stehen gesunde Fette, denn sie liefern wichtige Nährstoffe (essenzielle Fettsäuren, fettlösliche Vitamine) und tragen ebenfalls zur Sättigung bei. Sie sorgen zudem für bessere Blutfettwerte – und für viel Geschmack! Deswegen sind hochwertige Fette wie Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl, Leinöl und Butter bei LOGI dort zu finden, wo sie hingehören: an der Basis!

Stufe 2 – Eiweißhaltiges für lang anhaltende Sättigung!

Die eiweißhaltigen Lebensmittel auf Stufe 2 der LOGI-Pyramide haben ebenfalls eine geringe Blutzuckerwirkung, und sie machen lange satt. Ergänzen Sie daher die Lebensmittel der Basis mit Fleisch, Fisch, Eiern, Milch- und Milchprodukten oder Hülsenfrüchten und Nüssen – gerne zu jeder Mahlzeit. Die Eiweißportionen sollten mengenmäßig ungefähr ein Drittel des Tellers belegen, die Basislebensmitteln rund zwei Drittel.

Nach den ersten beiden Stufen nähern wir uns nun den Lebensmitteln mit starker oder sehr starker Blutzuckerwirkung. Das heißt: je intensiver die Blutzuckerwirkung, umso sparsamer sollten sie verwendet werden.

Stufe 3 – Nur in Maßen

Diese Empfehlung betrifft Vollkornbrot oder -brötchen, Grau- und Mischbrot, Vollkorn- oder Hartweizennudeln, Reis, Kartoffeln und stärkereiches Gemüse wie Mais. Gerade wenn Sie abnehmen möchten und/oder sich wenig bewegen, sollten die Portionen bescheiden ausfallen. Auch wenn diese Lebensmittel aufgrund des Ballaststoffgehalts den Blutzucker langsamer ansteigen lassen und besser sättigen gilt: Die Gesamtmenge an Kohlenhydraten ist entscheidend für die Blutzuckerwirkung, und alles, was auf der dritten und vierten Studie steht, ist kohlenhydratreich.

Stufe 4 – So wenig wie möglich

Verbote gibt es bei LOGI nicht! Dennoch gilt für die Lebensmittel auf Stufe 4 der Rat: so wenig wie möglich und wenn, dann in kleinen Mengen! Dazu gehören u. a. Weißmehlprodukte wie Weißbrot, Brötchen oder Kuchen, Süßigkeiten, Knabbereien und süße Getränke. Ihre hohe glykämische Last verursacht einen starken Blutzuckeranstieg, löst eine entsprechend heftige Insulinreaktion aus und provoziert Hunger auf weitere Kohlenhydrate.

Machen Sie die LOGI-Pyramide zu Ihrem täglichen Begleiter

Die Lebensmittel der LOGI-Pyramide sind Ihnen sicher vertraut. Die Gewichtung ist möglicherweise anders, als Sie es bisher gewohnt sind. Doch genau das ist die Chance für mehr Genuss, Gesundheit und Lebensqualität.