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Frisur neu„Diabetes? Ich? Das kann nicht sein!“

Grit Kowalski ließ sich von dieser Hiobs-Botschaft nicht unterkriegen und wurde aktiv.

 

So stellte Grit Kowalski ihre Ernährung um:

Ich bin Grit Kowalski, verheiratet, wohne im wunderschönen Mecklenburg. Ich habe 3 wundervolle Kinder, einen Job, viele Hobbys, bin noch etwas unter 50 Jahre alt, 1,62 m kurz und wiege derzeit ca. 57 kg.

Das war nicht immer so. Noch vor knapp 2 Jahren, Ende August 2012, brachte ich stolze 80 kg auf die Waage. Ich war unzufrieden mit mir selbst. Dabei hatte ich doch schon seit Jahren alles versucht: Keinen Zucker in den Tee, selten Kuchen und/oder Schokolade.

Aber alles eben so, wie es ja angeblich gesund war. Sprich: nur „gesundes“ Vollkorn, nein, nichts mit Weißmehl, Brötchen nur die dunklen, Kartoffeln usw., und alles fettarm, denn das musste ja so sein. Viel Light- Produkte, keine Butter und nur ganz wenig Fett zum Braten. Dafür Margarine, die ist ja fettreduziert. Nicht zu vergessen: ich trank gern und viel gesunde Säfte, natürlich stets mit Wasser gemischt.

Doch körperlich fühlte ich mich immer schlechter:
Ich war ständig müde, abgeschlagen, k.o., wurde bei kleinster Anstrengung puterrot, geriet schnell in Schweißausbrüche. Ständig hatte ich schreckliche Bauchkrämpfe und dazu Bluthochdruck, der auch mit Medikamenten nicht wirklich in den guten Bereich kam. Gelenkschmerzen. War antriebslos.

Dann rief mich abends mein Hausarzt zu Hause an:
Ihre Laborwerte sind zurück. Sie haben einen HbA1c von 11,1 %. Sieht so aus, als hätten Sie Diabetes. Müssten wir aber noch einmal nachprüfen, kann ja gar nicht sein. Nächste Woche bitte noch einmal kommen, bis dahin reduzieren Sie schon einmal die Kohlenhydrate.

Wie jetzt, Kohlenhydrate, wo sollte ich denn noch Kohlenhydrate an meinem Essen haben? Doch nur die gesunden, und die braucht der Mensch ja nun mal, muss ja ausgewogen sein, oder?
Also ran ans Internet, gesucht, gefragt. Und so fand ich liebe Menschen, die mich auf LOGI und LCHF brachten. Ja, und irgendwie hatte ich doch gar keine Wahl als meine Ernährung zu ändern, weil - ich wollte ja keinen Diabetes haben!

Gesagt, getan. Aber wirklich kein Vollkornbrot mehr? Tatsächlich gesundes Obst reduzieren? Kartoffeln streichen - wir hatten doch unsere eigenen direkt hinter dem Haus! Naja, aber da ich nun mein Messgerät immer dabei hatte, konnte ich sofort überprüfen, was für mich ging und was nicht. Vollkorn ging tatsächlich nicht!

Sofort stellte ich meine Ernährung um. Ich ersetzte einfach die KH-lastigen Beilagen durch Gemüse. Morgens gab es statt Brot einfach Gemüse, den Käse einfach so ohne alles oder mit Butter drauf. Nebenbei die LOGI- Bücher bestellt. Ging ja alles ganz einfach, die Ernährungsumstellung fiel mir leicht.
Butter an das Gemüse? Das war ein schwieriger Schritt für mich, wo doch Butter bisher immer sooo schlecht war. Ich wurde aber davon wesentlich länger und anhaltender satt, als wenn ich dazu Vollkornbrötchen gegessen hätte - was ich doch eigentlich brauchen sollte, um satt zu werden. Einfach so, exzellentes Essen, und dabei wurde ich auch noch satt und zwar lange satt. Genuss pur.

Innerhalb einer Woche waren 3 kg runter. Ich war irgendwie geschrumpft – aber in der Breite! Lang ersehnte Klamotten passten auf einmal. So ging es dann weiter- nicht mehr so schnell, aber stetig. Ohne Heißhunger, ohne das Gefühl, mir würde etwas fehlen. Meine Kleidergrößen schrumpften immer weiter.

Von Anfang an hatte ich mit Sport begonnen: Lauf- und Fahrradtrainer zu Hause, Übungen mit Gewichten, Schwimmen, Joggen, Radfahren an der frischen Luft und Hula-Hoop.

Der gewünschte Effekt trat ein: Innerhalb eines Jahres verbesserte sich mein Blutzuckerlangzeitwert auf 5,3 %. Medikamente wurden reduziert. Der Blutdruck ist endlich im guten Bereich, auch die Blutfettwerte stabilisierten sich sehr sehr deutlich und sehr schnell. Ich hatte keine bösen Bauchkrämpfe mehr.

Insgesamt habe ich jetzt ca. 23 kg weniger, meine Taille ist um ca. 30 cm geschrumpft, ich bin deutlich fitter und wacher und habe wieder mehr Freude am Leben. Dabei esse ich deutlich mehr (gutes) Fett als früher und täglich ein Ei oder auch zwei. Und das mit Genuss! Mein Essenbedarf ist insgesamt geringer geworden. Das geschah so nebenbei.

Das Wunderbare an LOGI und LCHF ist: Was ich selbst nie für möglich gehalten hätte, es passierte ganz von allein und ganz ohne Darben! Inzwischen ist auch mein Mann auf LOGI umgestiegen, mein LOGI-Essen war einfach leckerer als das, was wir vorher gegessen hatten. Nebenbei durfte er sich dann auch von ein paar Kilos verabschieden. Wir kochen gern zusammen und erfreuen uns an dem neu entdeckten Ernährungsstil, der einfach richtig gut zu uns passt. Auch unsere Kiddies machen mit - nicht so konsequent wie wir, aber immerhin!